Im Zuge der Sanierung des Gerichtsbezirkes Salzburg/Nonntal wird die Justizanstalt aus dem unzureichenden Altbestand ausgesiedelt und findet ihren neuen Platz im Gewerbegebiet Puch/Urstein, nur einige Minuten außerhalb Salzburgs. Als nördlichste Parzelle mit Rund 20.000m² zwischen der Bahnlinie der Tauernbahn und der Salzach bildet die JA Salzburg den Abschluss des Gewerbegebietes.

Das Empfangsgebäude, auf der Schnittstelle zwischen Öffentlichkeit und Justizanstalt, bildet die gut erkennbare Adresse. Es beinhaltet alle wesentlichen Bereiche der Zugangskontrolle, die Verwaltung mit Schulungseinrichtungen mit eigenem Schießstand, sowie 10 Besucherzimmer.

Durch die Verschmelzung zweier Baukörper gelingt es, einen quadratischen Platz zu erzeugen und trotzdem fünf Finger zur Verteilung der Abteilungen zu kreieren.

Außenbereiche, welche den Abteilungen zugeordnet sind, befinden sich im Erdgeschoss und auf der großen extensiv begrünten Dachfläche über dem Erdgeschoss, was zu einer hohen Aufenthaltsqualität auch in den Innenräumen führt.

Im alltäglichen Betrieb trägt der offene, helle und gut überschaubare innere Platz stark zur positiven Atmosphäre bei. Zu besonderen Anlässen kann dieser Mehrzweckraum vom Umgang abgetrennt und in kleine Einheiten unterteilt werden.

Die gesamten Gemeinschaftsbereiche, wie die Arbeits- und Wirtschaftsbetriebe, das Sport- und Fitnessangebot, die hauseigene Schule und die Küche sind im Erdgeschoss untergebracht. Der Neubau der Justizanstalt erreicht eine hohe Funktionalität und Nutzerqualität. Die Trennung zwischen dem Halbgesperre und Gesperre ist jeder Zeit klar erkennbar. Alle wichtigen Übergangspunkte können gut kontrolliert und eingesehen werden. Alle Abläufe sind klar voneinander getrennt und es entstehen keinerlei dem Alltagsbetrieb schadenden Kreuzungspunkte.

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