Die städtebaulich unbefriedigende „Hinterhofsituation“ an der Südseite des Marienhospitals in Osnabrück wird durch den Entwurf aufgelöst. Der eigenständige Baukörper schließt den Krankenhausbereich zur Pfaffenstraße hin ab. Diese erhält eine neue Fassade wodurch der Stadtraum neu gefasst wird. Eine Zusätzliche Anbindung an die Innenstadt erfährt der Ort durch die Öffnung der Magistrale des MHO nach Süden.

Eine klare Trennung der Verkehrsführung für Rettungswagen und Parkverkehr ist zentrale Grundlage des Entwurfs. Vom Haupteingang am Kirchplatz erschließt sich das Gebäude über die zentrale Spange in der Mitte des Gebäudes.

Die direkte Anbindung an das MHO erfolgt einmal durch ein Brückengebäude an der Nordostseite im 1. und 2. Obergeschoss, sowie durch die direkte Anbindung an der Westseite in allen Geschossen. Zugunsten einer wirtschaftlichen Bauweise wurde auf eine ebenerdige Erschließung an alle Geschosse des MHO verzichtet. Das Kopfgebäude mit Haupteingang zum Kirchplatz bildet das Zeichen der Eigenständigkeit des Kinderkrankenhauses.

Der Entwurf ist konzipiert als Stahlbetonskelettkonstruktion mit Flachdecken sowie aussteifenden Wänden und Kernen.

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